Hundebett kaufen – 5 Tipps & Wichtige Informationen
5 Wichtige Tipps zum Hundebett Kauf
Wenn es um unsere Haustiere geht, legen wir genauso Wert auf Qualität wie für uns selbst. Damit sich unsere Fellnasen pudelwohl fühlen, brauchen sie natürlich ein geeignetes Hundebett. Doch bei so viel Auswahl, wissen Hundehalter oft gar nicht, wo sie mit der Suche anfangen sollen. Ist teuer wirklich besser und was muss das Bett für Hunde überhaupt mit sich bringen? Die folgenden Tipps werden dabei helfen, beim Hundebett Kauf die richtige Entscheidung zu treffen.
1. Hundebett oder Hundekissen, was ist der Unterschied?
Hundebetten und Hundekissen unterscheiden sich vom Aussehen her nur dahingehend, dass Erstere einen höheren Rand haben, während die Kissen durchgehend flach sind. Das mag recht trivial klingen, muss aber bedacht werden. Beide bieten den gewünschten Komfort, sind weich und schützen vor der vom Fußboden aufkommenden Kälte. Dennoch sind Betten und Kissen nicht gleichermaßen für alle Hunde geeignet.
Das Hunde Bett – Schutz und Sicherheit
Halter eines ängstlichen Hundes oder eines Welpen werden das Hunde Bett dem Kissen vorziehen. Es bietet dem Vierbeiner den nötigen Schutz sowie Sicherheit. Sie fühlen sich hierin geborgen, was für einen erholsamen Schlaf sorgt. Doch auch Hunde, welche die Angewohnheit haben, ihren Kopf beim Schlafen auf Erhöhungen zu legen, werden vom Rand des Hundebetts profitieren. Welpen tendieren ebenfalls dazu, das Bett zu bevorzugen, und selbst Halter haben durch den Rand einen Vorteil: wer das Bettchen an eine Wand stellt, schützt diese vor Verschmutzungen.
Das Hunde Kissen – Bewegungsfreiraum und leichter Einstieg
Hunde, die beim Schlafen oft die Position wechseln und sich gerne so richtig langmachen, werden hingegen die Bewegungsfreiheit des Hunde Kissens bevorzugen. Ein Rand würde hierbei schließlich stören. Wer einen sehr großen Hund hat, dem wird es zumeist schwerfallen, einen angemessenen Schlafplatz zu finden. Auch hierbei können Hundekissen Abhilfe leisten, sie dürfen nämlich etwas kleiner ausfallen als ein Bett. Zudem ermöglicht der fehlende Rand alten oder kranken Hunden ein leichteres Betreten. Es gibt diesbezüglich auch einen Kompromiss und zwar Hundebetten, die an einer Stelle offen sind.
2. Die richtige Größe des Hundebetts oder Hundekissens
Idealerweise sollte der Hund ausreichend Platz haben, um sich auf seinem Liegeplatz ausstrecken und zusammenrollen zu können. Zu viel Freiraum ist bei einem Hundebett jedoch nicht erwünscht. Die Geborgenheit, die durch die Umrandung entsteht, geht so verloren. Wer die Schlafgewohnheiten seines Haustiers kennt, der wird die notwendige Größe gut einschätzen können. Es gibt aber auch eine Formel, die helfen kann. Und zwar wird der Hund von Nasenspitze bis Schwanzansatz und von Schulter bis Pfote gemessen. Beide Werte werden mit 20 addiert und schon ergibt sich die ideale Länge und Breite des neuen Schlafplatzes – in Zentimeter.
3.Die richtige Polsterung für den Hundeschlafplatz
Bis zu 20 Stunden verbringen Hunde am Tag mit dem Schlafen. Das ist eine recht lange Zeit, in der die Vierbeiner ihre Gelenke entsprechend entlasten möchten. Doch eine zu weiche Polsterung des Hundeschlafplatzes ermöglicht nicht genug Unterstützung, während ein zu hartes Bett die Gelenke nicht ausreichend schont. Ist die Polsterung nicht dick genug, wirkt sie nicht als Kälteschutz. Ist sie zu dick, kann sich Hitze und Feuchtigkeit anstauen. Es sollte beim Hundebett Kauf also auf Folgendes geachtet werden
Beim Hinlegen und Aufstehen ist der notwendige Widerstand zu erkennen
Nach einem Positionswechsel gewinnt das Hundebett die Ausgangsposition schnell zurück
Der Hund liegt in einer natürlichen Position, Schultern und Gesäß werden entsprechend gestützt, ohne für Druckstellen zu sorgen
Individuelle Vorlieben des Vierbeiners sollten ebenfalls nicht ganz aus dem Auge verloren werden. Was das Material der Polsterung anbelangt, so wird oft Viscoschaum empfohlen.
4. Die Hygiene spielt eine wichtige Rolle
Sowohl was die Polsterung als auch die weiteren Materialien des Kissens oder Bettes angeht, spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. Das beste Hundebett ist nicht nur bequem und hält warm, sondern auch noch atmungsaktiv, robust und waschbar. Ein Vergleich mit einer Matratze für Menschen ist nicht abwegig. Staut sich zu viel Wärme an, ist an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken. So auch, wenn sich Feuchtigkeit ansammelt und das Hundekissen gar anfängt zu schimmeln. Da Haustiere allerhand Dreck ins Haus bringen, ist es zudem wichtig, dass der Schlafplatz bei mindestens 30° Grad – noch besser bei 60° Grad – gewaschen werden kann. Materialien, die hygienisch sind, fallen zumeist etwas teurer aus. Ob Stoff oder Leder, ist hingegen reine Geschmackssache.
5. Auf das Aussehen kommt es an
Während es sich bei den vorherigen Tipps um Dinge handelt, die allgemein gültig sind, kommen wir nun zum letzten Punkt. Wenn es um den Geschmack geht, lässt es sich bekanntlich streiten. Doch wie das Hundebett oder das neue Hundekissen aussieht, gilt beim Kauf ebenfalls zu bedenken. Wenn es eine gute Qualität aufweist, dann wird es viele Jahre lang seinen Platz in der Wohnung oder im Haus finden. Tagtäglich werden Hundehalter den Hundeschlafplatz sehen. Ideal wäre es somit, wenn er nicht nur dem Vierbeiner, sondern auch den Zweibeinern gefällt.
Fazit
Der Hundebettkauf sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Damit der Hund einen komfortablen Schlafplatz hat, der ihm und seinem Halter viele Jahre Freude bereitet, gibt es vieles zu beachten. Von der Größe über das Material bis hin zum Aussehen, mit diesen Tipps fällt die richtige Entscheidung wesentlich leichter. Ein Hund als Haustier bedarf schließlich einiges an Wissen.